Ein Garten viermal anders: Das Gartentypenkonzept der Gärtner von Eden
Die Gestaltung der eigenen vier Wände verrät meist viel über die Bewohner des Hauses. Herrscht Gemütlichkeit oder überwiegen strenge Formen? War ein Romantiker am Werk oder ein Rationalist? Persönliche Vorlieben wie diese sollten sich auch im eigenen Garten wiederfinden, immerhin gilt er als das grüne Wohnzimmer.

Typ1: Designgarten
Dem ausgeprägten Sinn für Ästhetik und formale Ordnung trägt das formalistische Wasserbecken Rechnung. Es greift die Sichtachsen auf und verstärkt den geradlinigen Charakter des gesamten Gartens. Auch die Massenpflanzung von Stauden und Gräsern unterstreicht diesen Gesamteindruck.
Typ 4: Genießergarten
Die großzügige Rasenfläche verleiht dem Haus Wirkungsfläche und dem Garten Ruhe. Darüber hinaus bietet sie Spielmöglichkeiten für alle Altersgruppen. Ein Gemüse- und Kräuterbeet, Heckensegmente und Baumpflanzungen stehen für die Vielfalt, die der Genießer liebt.
Typ 2: Ästhetengarten
Die Konzentration auf das Wesentliche macht die Gestaltung des Gartens für Ästheten aus. Er ist auf wenige Elemente reduziert und hat dabei viel zu bieten. So schaffen kleine Hecken auf der Rasenfläche eigene Gartenzimmer mit unterschiedlichem Charakter. Der Grüngürtel um die gesamte Gartenfläche sichert den Zusammenhalt und dient gleichzeitig der Raumbildung.
Typ 3: Naturgarten
In dieser Gestaltung spielen Pflanzen die Hauptrolle. Sie werden auf weich geformten Hügeln platziert und unterstützen so die Raumbildung. Die Gestaltung verzichtet auf harte Konturen und lässt die Flächen sanft ineinander übergehen. Ein Quellstein mit Bachlauf setzt einen besonderen Akzent.




