Natursteine: Erste Wahl bei der Gartengestaltung
Langlebig, natürlich, vielseitig – Naturstein besitzt reichlich Talente, die ihn zu einem spannenden Material für die Gartengestaltung machen. Bei der Wahl der passenden steinernen Gestaltungselemente sollte neben anderen Kriterien vor allem auch deren Herkunft der Natursteine eine Rolle spielen. Dafür gibt es zahlreiche gute Gründe – von Ästhetik bis Nachhaltigkeit.

Ein großer Findling als optischer Bezugspunkt, Kiesel für das Bachbett, großformatige Platten für die Terrasse, Klinker für die Wege oder Bruchsteine kunstvoll aufgeschichtet zu einer Trockenmauer: Der Einsatz von Naturstein im Garten hat viele Spielarten.

Einheimischer Naturstein versus importierter Naturstein

Doch wer dieses so facettenreiche Material bei der Gartengestaltung einsetzen will, muss zunächst eine Grundsatzentscheidung treffen: einheimische oder importierte Steine verwenden? Für den Import sprechen meist der Preis und die Tatsache, dass sich manch ein Effekt mit hiesigem Material einfach nicht erzielen lässt. Wer aber eher auf heimische Form- und Farbkategorien bei Naturstein setzt, ist gut beraten, hiesiges Material ernsthaft in Erwägung zu ziehen.

Einheimischer Naturstein ist Langlebig
Pluspunkt Nummer Eins bei einheimischem Naturstein ist seine Langlebigkeit. Denn einheimisches Gestein ist unter den gleichen klimatischen Gegebenheiten entstanden, unter denen es nun im Garten eingesetzt wird. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Stein tatsächlich allen Wetterkapriolen dauerhaft trotzen und eine wunderbar charakteristische Patina entwickeln kann. Denn bei Natursteinen sind Verwitterungs- und Gebrauchsspuren durchaus erwünscht.


Einheimischer Naturstein schont die Umwelt
Pluspunkt Nummer Zwei bei einheimischem Naturstein sind die kurzen Transportwege. Das schont natürlich die Umwelt. Aber mindestens genauso wichtig ist, dass damit Planungssicherheit gewährleistet ist. Denn wird Naturstein aus der Region bezogen, sind die Lieferzeiten kurz und verlässlich. Außerdem fördert die Zusammenarbeit mit dem Steinproduzenten um die Ecke die regionale Wirtschaft.
Einheimischer Naturstein fügt sich harmonisch in die Umgebung
Ganz oben auf der Argumentationsliste für einheimische Natursteine stehen aber auch ästhetische Überlegungen. Schließlich hat jede Region ihren eigenen Baustil, maßgeblich bestimmt durch die jeweiligen Materialvorkommen vor Ort. Da ein gut geplanter Garten eine harmonische Verbindung mit „seinem“ Haus anstrebt, bietet sich auch bei der Wahl der Baumaterialien für den Außenbereich der Griff zu Regionaltypischem an. Und das kann naturgemäß von Region zu Region sehr stark variieren: Während im Norden oft Natursteine wie Feldsteine oder Klinker für die Gartengestaltung Verwendung finden, wird in Bayern vornehmlich Granit oder Kalkstein bei der Gartengestaltung eingesetzt. Eben das, was es in unmittelbarer Nähe gibt und sich harmonisch in Landschaft und Architektur einfügt.


