Bergischer Bauerngarten

Natur pur

Tradition & Charme

Liebevoll nennen wir diesen naturverbundenen Garten im Rheinisch-Bergischen auch unseren „Schäfchengarten“ – die sind nämlich Mitbewohner und „Rasenmäher“ auf den naturbelassenen Wiesen der Anlage, zu der auch ein natürlicher Bachlauf mit Teich, ein bisschen Wald, eine Streuobstwiese und ein Bienenstock gehören. Was so naturbelassen aussieht, beruht tatsächlich auf einer fein durchdachten Gartengestaltung, in der Natur und Mensch im Einklang miteinander sein dürfen.

Platz für alle

In diesem Garten findet jeder seinen Platz: Neben zahlreichen Lieblingsplätzen für die menschlichen Nutzerinnen und Nutzer gewährt der Garten Raum und Schutz für Flora und Fauna: Außer den Schafen und einer Hauskatze gibt es ein Zuhause für Bienen, Igel finden in bewusst angehäuften Totholzstapeln Unterschlupf, und auf der Streuobstwiese summt und brummt es zur Blütezeit.

Auch Wildkräuter und Wildblumen dürfen hier an ausgesuchten Stellen sein und gehören ganz selbstverständlich zum Gartenbild. Der große alte Flieder neben dem Gartentor ist ein Paradies für Schmetterlinge. Und der Bach und Teich, die in einem kleinen Wäldchen zum Grundstück gehören, sind ein Zuhause für alle Lebewesen, die es „feuchtfröhlich“ mögen.

Es ist die Symbiose aus vorhandener Natur und naturnah angelegtem Garten,  die diesen Garten zu etwas ganz Besonderem macht. Ästhetik und Funktionalität sind dabei genauso gegeben wie Nachhaltigkeit und Platz für alle.

Farbenfroh umarmt

Pflanzen umarmen diesen Garten und geben den verschiedenen Sitzplätzen Geborgenheit. Dabei darf es farbenfroh zugehen, ohne dass ein wirres Durcheinander entsteht. Während die Hauszuwegung von zart rosa Stockrosen und Lavendel dominiert wird und sich vor dem Haus hochwüchsige Stauden und Stockrosen mit Wald-Geißbart und Nachtkerzen im Wind wiegen, wurden für die überdachten Lieblingsplätze umgebende bunte Staudenbeete und Rankpflanzen gewählt. Sie schenken Geborgenheit, Schatten und – gerade im Sommer – natürliche Frische.

Verspielt, verwunschen und dennoch bodenständig „bäuerlich“ – eine fachkundige Pflanzplanung war Voraussetzung dafür, dass dieses Konzept aufging. Gerade der Blick auf unterschiedliche Wuchshöhen, geeignete Vergemeinschaftungen und Farbharmonien war unerlässlich, damit die Bepflanzung organisch und lebendig wirkt, ohne zu unruhig zu werden oder aus dem Ruder zu laufen. Skizzen halfen bei der Visualisierung.

Natürlich geplant

Was so unberührt wirkt, ist tatsächlich sorgfältig geplant und wird von sanfter Expertenhand in seiner Entwicklung begleitet: Verschiedene, durch Formgehölze und Beete voneinander abgegrenzte Gartenräume teilen die großzügige Fläche in geschützte Sitzplätze und unterschiedliche Nutzzwecke ein.

Neue Pflanzungen im Stil traditioneller Bauerngärten beziehen alten Baumbestand mit ein. Ein Naschgarten verführt zum Kosten von Johannisbeeren und Himbeeren. Hecken und geschwungene Wege leiten Blicke und verbinden die verschiedenen „Gartenzimmer“. Naturverbundene Materialien wie Kies, Holz und Naturstein fügen sich harmonisch in den Fachwerk-Charme der Hofschaft ein. „Rechteckig“ und „gradlinig“ gibt es hier wenig: runde, organische Formen wurden bei der Gartengestaltung bewusst vorgezogen.

Abends sorgt ein Lichtkonzept auf den Grauwacke-Wegen und Kiesflächen für sicheren Tritt und für heimelig- romantische Fachwerkstimmung, wenn sich der Abend übers Rheinisch-Bergische Land senkt.

Pflanzenversteher
am Werk

Für die Pflege eines solchen Naturgartens ist besonderes Expertenwissen nötig: Eingriffe erfolgen so vorsichtig wie möglich, sind aber zwingend nötig, damit den Gartenbesitzern nichts über den Kopf wächst, Formgehölze in Form, die verschiedenen Gartenzonen erhalten und alle Pflanzen – alte Bäume wie jüngere Staudenbeete – gesund und harmonisch ausgewogen bleiben. Rosenkuren, Schnittmaßnahmen und sanfte Korrekturen erhalten ein Gartenbild, das so wirken soll, als hätte nur die Natur Hand angelegt – auch wenn Menschen ihre Finger im Spiel haben.

Deshalb achtet unser Team bei der Arbeit auch ganz besonders auf die schützenswerten tierischen Mitbewohner, die sich in einem Naturgarten ganz von selbst einfinden.

‘Landlust‘ im wahrsten Sinne:

Natur und fachmännische Gestaltung geben sich im Rheinisch-Bergischen lustvoll die Hand. Das Ergebnis sensibler Gartenplanung ist ein fröhlicher und naturverbundener Garten, der den Menschen zum Verweilen einlädt und Flora und Fauna ein Refugium bietet. 

— Heiko Lüttge, Gartengestalter

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